Arequipa - in der entspannten Stadt im Süden Perus 1

In Arequipa soll es jeden Tag im Durchschnitt 12 Erderschütterungen geben, also genau der richtige Ort für mich, meine Reise entspannt ausklingen zu lassen 🙂 Arequipa liegt im Süden Perus und ich komme nach gut 16 Stunden Bus-Auto-Bus-Fahrt dort an. Die Grenzüberquerung von Chile nach Peru klappt diesmal ohne Probleme.

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Die Stadt ist umgeben von 3 aktiven Vulkanen
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Der wohl schönste davon ist der Vulkan Misti

Die knapp 1Mio. Stadt empfängt mich sehr warm, das Klima hier ist sehr mild (zumindest unter Tags) und die Lage der Stadt ist auch einzigartig. Drei riesige aktive Vulkane (alle um die 6000m) umgeben die Stadt – deshalb auch die vielen Erdbeben. Ich sollte diesmal jedoch davon verschont bleiben. Als ich ankomme schaue ich noch schnell in den Supermarkt um wieder Mal Wasser zu kaufen – ich habe nachgerechnet, in 3 Monaten Reisen habe ich fast 300€ für Wasser ausgegeben. Naja, auf jeden Fall, als ich den Supermarkt betrete sehe ich ein bekanntes Gesicht an der Kasse stehen: Jeremy aus den USA bezahlt gerade seinen Einkauf, wir haben uns vor über einem Monat in Lima kennengelernt. Er ist ebenfalls Fotograf und wir sind voll auf einer Wellenlänge. Er macht gerade einen Spanisch Kurs in Arequipa und wir sollten die nächsten Tage noch viel gemeinsam unternehmen.

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In guter Gesellschaft in Arequipa

Die Stadt ist wirklich mega entspannend, man merkt die 1 Mio Einwohner kaum. Es gibt zudem großartiges Essen, sehr coole hippe Cafés und rundherum auch einiges zu sehen. Viele Reisende nutzen Arequipa als Ausgangspunkt zum bekannten Colca Canyon, ich überlege auch dorthin zu düsen, lasse ihn jedoch aus. Ich will meine Reise sehr entspannt ausklingen lassen.

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Der Vulkan Misti ist wohl das prägendste Merkmal von Arequipa, wenn ich das gefährlichste

Ein Highlight von Arequipa ist sicher der Hauptplatz, Plaza de Armas. Wohl einer der schönsten, den ich bisher gesehen haben. Viele Palmen, die Kathedrale, und im Hintergrund der fast perfekt geformte Vulkan Misti. Sonntags finden auf diesem Platz immer Paraden statt, bei denen Schulen, Organisationen und das Militär aufmarschieren. Auch die Bullen-Kämpfer sind dabei. In Arequipa ist es nach wie vor eine Tradition, Bullen gegeneinander kämpfen zu lassen, es gibt eigene Arenen dafür.

Ebenfalls wunderschön ist das Kloster de Santa Catalina. Ich bin eigentlich nicht jemand der oft in Klöster oder Kirchen geht, meist sind sie von außen schöner als von innen. Dieses Kloster besticht jedoch durch seine Farben. Sämtliche Innenhöfe und Mauern sind entweder in gelb, rot oder blau gestrichen. Sehr sehr fotogen!!

Ansonsten treffe ich noch Freunde aus Cusco, die ebenfalls momentan hier sind, mache eine Freetour und auch ein Jazz Konzert steht am Programm.

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Aja und natürlich gibt’s hier auch wieder unzählige fluffy Alpakas 🙂

Arequipa ist sicher bisher eine meiner Lieblingsstädte, die Lage ist sehr beeindruckend und ich fühle mich von Anhieb wohl. Hier habe ich auch Zeit meine Rückreise zu organisieren. Ich muss ja wieder nach Lima und dann nach Bogota. Die Entfernungen sind jeweils riesig. Gott sei Dank finde ich einen halbwegs günstigen Flug von Arequipa nach Lima, so erspare ich mir eine 18 Stunden Busfahrt.

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Endlich wieder fliegen =)

Mit dem Flugzeug geht es nun also weiter nach Lima, wo ich mit meinem peruanischen Caballero Christopher noch die Stadt unsicher mache, noch eine Ceviche esse und dann aber auch schon wieder zum Airport aufbreche um nach Bogota zu fliegen. Mit der Stadt habe ich ja noch eine Rechnung offen, ich werde versuchen, doch noch auf den Aussichtspunkt Monserrate zu gelangen. Vielleicht funktioniert es ja diesmal 🙂

Das ist nun wirklich mein letzter Tag in Südamerika, die Zeit ist rasend schnell vergangen. Ich freu mich jedoch auch schon wieder auf Wien, neue Abenteuer warten dort.
Einmal melde ich mich noch, wenn ihr gut in der Heimat angekommen bin.

Bis dahin genieße ich meinen Flug,
Alles Liebe,
Martin

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